WILLKOMMEN

 
   
Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
   
Arthur Schopenhauer.
   

Wer von Medizin spricht, assoziiert damit oft angsteinflößende Apparatemedizin, starre Schulmedizin oder sture „Halbgötter in Weiß“.

In Wirklichkeit ist Medizin jedoch etwas viel umfassenderes. Der Begriff entstammt dem lateinischen ars medicina, was übersetzt Kunst des Heilens bedeutet. Zu dieser Heilkunst gehören Vorbeugung, Erkennung und Therapie von Krankheiten aller Art und aller Lebewesen – also von Mensch und Tier.

Das gesteckte Ziel ist hoch: nämlich die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit. Denn sie ist unser höchstes Gut.

Erst wenn sie abhanden kommt, wird oft schmerzlich bewußt, wie wertvoll sie tatsächlich ist. Eine Krankheit macht immer deutlich, daß Mensch und Tier verletztlich sind. Mehr noch: Je nach Art und Schwere der Erkrankung geraten wir in Abhängigkeiten – von der medizinischen Erfahrung und Kompetenz der Ärzte, von technischen Errungenschaften, von pharmazeutischer Forschung, von Pflegepersonen, von Krankenkassen. Jeder Patient ist auf Hilfe, Verständnis, Entgegenkommen und Empathie – nicht Mitleid – angewiesen.

Guter Medizinjournalismus kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, denn Aufklärung ist das A und O im Kampf gegen Krankheiten, präventiv oder zur Erhaltung der wertvollen Gesundheit.